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So wie wir einsam oder verliebt, mal nachdenklich und mal emotional sind, so sind auch die Texte der "Rock Poems". Sie sind verdichtet aber nicht verschlossen, tief aber leicht zugänglich - sie sind ehrlich. Und sie bewegen, bleiben sogar in Erinnerung - wie eine gute Rockballade eben.

Noch ein Gedichtband also? "Rock Poems" sind anders, weil sie einen frischen Blick auf die Welt, die äußere und die innere, geben. Auch wenn sie mal persönlich sein sollten, bleiben sie immer reflektiert und ruhig, und damit universal.
Die Gedichte sind ohne jegliche Pose geschrieben. Die Schönheit der Sprache sollte vor allem durch die Klarheit und Tiefe der Bilder erreicht werden. Jede Metapher, jedes Bild öffnet einen Spalt weit den Inhalt, so dass der Leser ihn zum Schluss aus mehreren Blickwinkeln sehen kann.
Die Gedichte belehren den Leser nicht. Sie zwingen ihm keine Antworten auf - sie laden ihn dazu ein, nach seinen eigenen Antworten zu suchen.

Die "Rock Poems" von Andreas Sternowski reihen sich in vier Abschnitte: Die "Skizzen" zeichnen verschiedene Bilder einer inneren Landschaft. Die "Stimmungen" sammeln die dort heimischen Gefühle. Die "Erotika" sprechen über die Liebe. Die "Betrachtungen" reflektieren über unsere Existenz und ihre Vergänglichkeit.

Es ist Gegenwartslyrik von ihrer besten Seite, Gedichte, zu denen man zurückkehrt.

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