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"Rock Poems" enthält lyrische Texte. Es sind Texte, die bewusst auf alles, was sie von ihren Lesern trennen könnte, verzichten: auf eine komplizierte Form, auf gekünstelte Sprache, auf gezierte Bilder...
Diese Texte sind auch für Sie geschrieben worden, wenn Sie in die Vielschichtigkeit ihrer Dichtung blicken wollen, in die Gefühle, in die Intensität der Erkenntnis, um dort das Wichtigste zu entdecken: die eine oder andere Farbe, den einen oder anderen Ton des eigenen Ich.
Allgemeine Informationen
Andreas Sternowski, "Rock Poems", Gedichte, 108 Seiten, gebunden, Hardcover mit Umschlag, €19,90 erschienen bei BoD, ISBN 3-8334-0660-7.
Für zusätzliche Informationen schauen Sie auch unter:Kalender, Aktuelles.
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Rezensionen
>Die Gedichte muss man öfter lesen. Viele kann man nachvollziehen. Einige gehen unter die Haut. Die Sprache klar und deutlich. Und man kann sich die meisten von ihnen auch als Songtext vorstellen. Manche sind einfach kleine Geschichten, die in Gedichtform niedergeschrieben wurden. Das lyrische Ich taucht mit namentlicher Kennzeichnung ("A.") in einer ganzen Reihe von Gedichten auf. Autobiografisch, selbst erlebt und empfunden also.
Neues findet sich in den Gedichten zwar nicht, aber dafür sehr viel Persönliches. Intime Geschichten an denen uns der Autor teilhaben lässt. Er verschafft uns Zutritt zu seinem Innersten. Und lässt uns für eine Weile den Alltag zwar nicht vergessen, aber über ihn sinnieren.
© 2005 Kulturgericht.at, Buchtipp, Februar 2005, Manuela Richter
>Auf der Buchrückseite, dieses wunderbaren Hardcover-Buches steht: "Die Rock Poems könnten Sie bewegen, sogar in Ihnen hängen bleiben - wie eine gute Rockbalade eben." Diese Aussage trifft den Nagel durchaus auf den Kopf: Andreas Sternowskis Gedichte bleiben im Kopf hängen - jedoch darf man sie nicht mit einem banalen Ohrwurm ohne wirkliche Aussage verwechseln. Ganz im Gegenteil: Einen Ohrwurm summt man manchmal unbewußt (fast gedankenlos) mit - die "Rock Poems" haften noch Stunden oder gar Tage nach dem Lesen bewußt in der Gedankenwelt des Lesers und hallen dort angenehm unaufdringlich nach...
© 2005 Lyrikecke, Buchtipp der Woche, 7.Februar.2005, Ivonne Straub
>"Mein Herz übt rastlos die simple Grammatik der Liebe" - Andreas Sternowski, Jahrgang 1957, schreibt über Entblößung und Verlangen, über Erregung und Sehnsüchte, über die Melancholie und Spiegelbilder der Angst. Lesenswertes Debüt!
© 2004 TourLiteratur, Ausgabe Nr.10, Oktober-Dezember 2004, in der Rubrik: Der besondere Tipp
>Die Rock Poems sind Gedichte über und vom scheinbar Alltäglichen, vom Alltag in seiner Vielschichtigkeit, seinen Widersprüchen, seinen Hindernissen und Glücksmomenten. Es sind verdichtete Reflektionen der Wahrnehmung, Standpunkte und analytische Zustandsbeschreibungen. Behutsam fixiert Sternowski mit seiner Sprache ganze Gefühlswelten. Der Autor erreicht hier Tiefe ohne hermetischen Budenzauber, der heute so gern, so postmodern daherstolziert kommt.
Mit klaren deutlichen Worten, Bildern und Aussagen zeigen diese Gedichte die Welt des lyrischen Ich. Diese Worte und Bilder scheinen - geradezu aus den Seiten heraus - den Leser in seinem Innersten zu berühren.
Der Autor teilt seine Texte in vier Abschnitte, die miteinander harmonieren. In "Skizzen", dem ersten Abschnitt, zum Beispiel, beginnt er die Beschreibung seiner Heimatstadt mit den Worten: "meine Heimatstadt liegt vergessen im Antiquitätenladen / ihre mit Freitreppen verzierten Gassen verschwimmen im Nebel".
Der zweite Abschnitt ist mit "Stimmungen" betitelt. In "Warten" heißt es: "ich setze mich an den Tisch / streichle seine hölzerne Haut". Der Leser kann sich durch diese gekonnte Einfachheit diesen Tisch selbst erfühlen, wird so zum Teilhaber des Wartens. Diese Schnörkellosigkeit beeindruckt in diesen Texten immer wieder.
"Erotika" heißt der dritte Abschnitt. Eine der schönsten Textstellen dort: "wir liegen Atem an Atem / dein Herz schlägt langsam die Melodie der Stille".
Die wohl komplexesten Texte des Buches sind im letzen Abschnitt, den "Betrachtungen", zu finden: "es war eine groteske Idee die Zeit zu messen / als ob man die Kinetik der Ozeane / in das Korsett einer physikalischen Formel fassen wollte", beginnt hier sein Gedicht "Die Zeit".
In allen vier Teilen geben die homogen gesetzten Worte den Gedichten eine dynamisch prosaische Stabilität und verleihen eine ästhetische Unaufdringlichkeit, die sehr angenehm ist.
Andreas Sternowski wendet die subtilsten und wirkungsvollsten Mittel der Lyrik an. Er schafft Bilder, die die Gefühle des Rezipienten wecken. Und er hat eine eigene Stimme. Mit dieser entstand ein schönes Buch voller Poesie.
© 2004 Carlo Miller für das Büchermagazin all-around-new-books.de
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Inhaltsverzeichnis:
Skizzen Strafe / Retrospektive / A. denkt über den Tag nach / Blick über den Zaun / Allein im Meer / Meine Heimatstadt / Verfall der Träume / Besuch / Irgendwann / Traum / Spiegelbild der Angst / Mein Geheimnis / Ode zum Dasein / Landschaften
Stimmungen
Morgen / Wie die Rose / Melancholie / Wind / Strand / Zweisamkeit / Warten / Metamorphosen / Spaziergang im Herbst / Herbst / A. hört Klassik Radio / Frühling
Erotika
Stille / Entblößung / Gegenwart / Verlangen / Erregung / Sehnsucht / Schweigen der Liebe / Meine Frau / Liebe
Betrachtungen
Bildentwurf mit einem Mädchen / Die Zeit / Rückblick / Mechanik des Alterns / Vorbereitung / Die perfekte Formel / Zuhause / A. und der Morgen / Der Stein / Das Jüngste Gericht / Das Leben nach dem Tod / Sonntagsspaziergang / Mein Mysterium / Erkenntnis
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